Geschichte


1946 ermuntert Hans Nemecek, der 1.Vorstand des wiedererrichteten Österreichischen Gebirgsvereins (Ö.G.V.), die Gründung der Gruppe Favoriten.
Von 1946-1949 erneuert und betreut die Gruppe drei Hütten in der Umgebung Wiens (Lobauer Hütte, Hütte am Weg zur Falkenschlucht bei Türnitz, Strandhaus des Ö.G.V in Klosterneuburg).
Im Jahr 1949 wird der Wunsch nach einer eigenen Hütte laut und Hans Nemecek erreicht bei den Bundesforsten eine Baugenehmigung bei der beliebtesten Wienerwald-Kletterschule, den Gießwänden, Katastralgemeinde Kaltenleutgeben, NÖ.
1949 plant der 75 jährige Josef Sedlaczek die Hütte, deren Rohbau zunächst im Hinterhof seines Malerbetriebes probehalber aufgestellt wird. Die Einweihung erfolgt am 24.6.1951, nach 14.000 Arbeitsstunden der Mitglieder, wobei in der Zwischenzeit leider der Namensgeber 60 jährig, am 24.11.1949, verstirbt.
1952 erfolgt der Zubau von Küche, Toilettenanlage und darüberliegendem Schlafraum.
1954 beschließt der Ö.G.V. sich dem Österreichischen Alpenverein als Sektion einzugliedern. Da die Gruppe Favoriten um ihren Verlust der Selbstbestimmung über die Hütte fürchtet, tritt sie mit einstimmigen Beschluß aus dem Ö.G.V. aus, gründet unter dem Namen „Wiener Gebirgsfreunde“ einen eigenen Verein und tritt der Österreichischen Bergsteigervereinigung (Ö.B.V.) bei.
Laut Statuten ist ein Zweck des Vereins, die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten. Als Mittel zum Zweck werden u.a. Veranstaltungen von geselligen Zusammenkünften, Unterhaltungen,.. angeführt.
Am 17.6.2000 fand unsere 50-Jahr-Bestandsfeier statt, wobei vor allem, Dank und Anerkennung denen ausgesprochen wird, die die Hütte erbaut hatten.
Die Hütte bietet Ruhe, Harmonie und Erholung, ein Wohlfühlplatz für Jung und Alt in der Natur, noch dazu von Wien leicht erreichbar. Als Schutzhaus steht die Hütte jedem/r Einkehrenden/r offen. Wie geben Tee, kalte Getränke und Brote gegen freiwillige Spende aus. Auch besteht die Möglichkeit die Hütte für kleinere Festivitäten zu mieten.