das Phänomen


Ausgehend von Isaac Newton, der uns lehrte, daß die Ursache jeder Bewegung eine Kraft ist, meinen einige Naturwissenschaftler, daß das radiästhetische Phänomen eine idiomotorische Triggerung eines instabilen Kohnstamm Effektes sei.

Das bedeutet: bei einer idiomotorischen Bewegung führen Muskeln bei konzentriertem Denken sowie Vorstellen von Orten oder Richtungen kleinste Ruck- und Zuckbewegungen aus. Der Vorgang der Triggerung ist die Auslösung eines physikalischen Vorganges unter geringstem Energie- und Krafteinsatz. Der sogenannte ‘Kohnstamm-Effekt’ kommt durch die Entspannung von Muskeln zustande, die längere Zeit angespannt wurden. Die so entstehende Bewegung der Rute kann durch den Willen nicht beeinflußt werden und hängt auch nicht von Wasseradern oder Erdstrahlen ab.

Der moderne Radiästhet bringt Strahlenfühligkeit heute eher mit mentalen Vorgängen in Verbindung, deutet sie als eine Art Kommunikation zwischen Bewusstem und Unbewusstem. Es hat nichts mit Esoterik zu tun, jeder kann lernen, damit umzugehen. Die Rute dient nur der Sichtbarmachung der unbewußten Reaktionen. Das eigentliche Meßinstrument ist der Mensch.

Hat nicht jeder schon einmal das Gefühl gehabt, hier fühle ich mich wohl oder unwohl? Aber um endgültige Klarheit in dieses Phänomen zu bringen, ist wohl noch einige Forschung und beidseitiges Verständnis zu erbringen.