Geschichtlicher Überblick


Ur- & Frühgeschichte
Um den Zeitraum von 13.000 v. Chr. vermuten Wissenschaftler, daß die ältesten Erzbergwerke in Südafrika mittels Rute (richtiger gesagt Stab) entdeckt worden sind.

ancient.gifIn den Felsbildern von Tassili in Algerien (6.000 v. Chr.) gibt es Hinweise auf Verwendung der Wünschelrute, desweiteren in Felsmalereien der Aboriginies in Australien (4.000 v. Chr.).

Kaiser Kuang Yu von China erließ 2200 v. Chr. eine Verordnung, daß kein Haus errichtet werden dürfe, ehe die Erdwahrsager nicht bestätigten, daß der Baugrund frei von Erdgeistern (Störzonen) sei.

Etrusker (Italien), so die schriftliche Überlieferung, ließen Schafe auf dem Grund weiden, wo sie ein Haus bauen wollten. Dort wo sich die Tiere zum Schlafen hinlegten (sie sind Strahlungsflüchtler), erbauten die Etrusker ihr neues Heim. Zusammenfassend weisen Funde aus vorchristlicher Zeit dahin, daß nicht nur nach Erzen und Störzonen (Erdstrahlen), sondern vor allem auch besondere Kraftplätze (z.B. Stonehenge) für religiöse Rituale mit der Stabrute gesucht wurden.

Christentum
In radiästhetischen Kreisen wird oft vermutet, daß Moses in der Wüste Zinn mit einer Stabrute (die gegabelte Rute wurde wahrscheinlich erst im 13. Jahrhundert erfunden) das Wasser beim Stein entdeckt hat (noch dazu mit dem Hintergrundwissen, daß die Stäbe früher eine leichte Biegung oder Krümmung am oberen Ende hätten, ähnlich einem Bischofsstab).

In der Zeit nach Christi Geburt wurde nur noch bis etwa ins 6. Jahrhundert mit der Wünschelrute nach Erdstrahlen gesucht. Mit Aufkommen der christlich-mittelalterlichen Gepflogenheiten der Inquisition und Hexenverbrennungen wurde die Wünschelrute nur mehr genutzt, um Wasserquellen und Erze zu finden (so soll 936 n. Chr. die Silbermine auf dem Rammelsberg bei Glosar durch einen Rutengeher entdeckt worden sein).
Das Wissen um Auffinden von Störzonen, die den Menschen schaden, geriet in Vergessenheit. Wenn man allerdings in unseren Breiten die römisch-katholischen Kirchen aus diesen Zeitraum mit der Rute oder Pendel untersucht, entdeckt man, daß auch diese Bauwerke immer nach den selben radiästhetischen Richtlinien errichtet worden sind (Wasseradernkreuzung beim Altar).

Mittelalter
Im 16. und 17. Jahrhundert wurden mit der Wünschelrute kaum noch Wasseradern sondern meist Erze und edle Metalle gesucht. Abbildungen von Rutengängern oder verschiedenen Arten von Wünschelruten auf Krügen, Vasen, Münzen, Kupferstichen etc. bis ins ancient1.gif18. Jahrhundert zeigen, daß Dank der Wünschelrute viel Reichtum in Form von verschiedenen Metallminen – insbesondere in Frankreich und Deutschland – erworben wurde. Trotz dieser Erfolge in der damaligen Zeit blieb die Wünschelrute dennoch für Viele ein “Werkzeug des Teufels”.

Dies einfach deshalb, weil viele Rutengeher beim Gebrauch der Rute diese mit verschiedenen Zauberformeln beschworen, teilweise mit Blut von toten Tieren bestrichen und niemand wußte, wodurch der Rutenausschlag bedingt war. Die einen meinten Teufelswerk, die anderen Gottes Kraft.

Eine schriftliche Veröffentlichung aus dem Jahre 1521 mit einer Anleitung zum Rutengehen (entnommen aus “Der rote Drache, oder die Kunst, den Geistern zu befehlen“) besagt, daß folgender Spruch während der Anfertigung einer Rute aufgesagt werden soll: “Ich bitte dich, du großer Adonai, Elohim, du Ariel und Jehova, diesem Stab die Kraft und die Tugend derjenigen von Jakob, Moses und dem großen Josuar zu verleihen”.

Neuzeit

Freiherr von Pohl stellte 1929 in Vilsbiburg (Niederbayern) – gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Bezirksarzt – eine eindeutige Verbindung zwischen schweren Erkrankungen und Störzonen fest.

Ing. Cody untersuchte 1939 in Le Havre die Konzentration der Luftionen von Betten Krebskranker. Es konnte überall eine erhöhte ionisierende Strahlung, verursacht durch Erdstrahlen, festgestellt werden.

Dr. Hartmann erforschte in den 50er Jahren labortechnisch den Einfluß von Erdstrahlen auf den Menschen und entdeckte das nach ihm benannte Hartmann-Gitter.

Dr. Curry entdeckte in den 60er Jahren das Curry-Gitternetz mit dessen schädlichen Auswirkungen bei den -/- Kreuzungspunkten.

Professoren der Universität Wien, Ingenieure und Rutengeher untersuchten von 1988/89 strahlungsbelastende Zonen mit physikalischen Meßgeräten sowie 23 Körperfunktionen von 985 Versuchspersonen im Vergleich zu strahlungsfreien Zonen. Es wurden starke Veränderungen festgestellt, die kurzfristig kein Problem ergaben, langfristig jedoch sehr wohl.

Im Jahr 1996 überprüfte der Radiästhet Klaus Brudny im Auftrag der Niederösterreichischen Gebietskrankenkassa die Schlafplätze von 100 erkrankten Menschen. Nur bei 10% der Personen wurden keine geopathogenen Störfaktoren (inkl. Elektrosmog) gefunden.

Zusammenfassend sei zu sagen, daß erst die Summe der Belastungen Erkrankungen auslösen können, eine zusätzliche Belastung entsteht natürlich, wenn der Schlafplatz (Erholungsphase des Menschen) in einer Störzone liegt.